Die tiefste Erkenntnis aus meinen Gesprächen als Mentaltrainerin

In den vielen Gesprächen, die ich als Mentaltrainerin mit Menschen führen darf, begegnen mir die unterschiedlichsten Lebensgeschichten. Unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Herausforderungen, unterschiedliche Ziele.

Und doch gibt es eine Erkenntnis, die sich wie ein roter Faden durch nahezu alle Gespräche zieht:

Die meisten Menschen leiden nicht an ihren Umständen – sondern an dem Druck, jemand anderes sein zu müssen.

Oft auch nur jemand anderes sein zu wollen. Das verursacht enormen persönlichen Druck und eine große Unzufriedenheit. Man wird unzufrieden mit sich selbst und das nagt am Selbstwert. 

Viele meiner Trainees kommen zu mir, weil sie sich erschöpft, blockiert oder orientierungslos fühlen. Sie haben das Gefühl, nicht genug zu leisten, nicht erfolgreich genug zu sein, nicht mutig genug zu handeln oder nicht glücklich genug zu leben.

Wenn wir gemeinsam tiefer blicken, zeigt sich oft etwas Überraschendes: Das eigentliche Problem liegt selten im Außen.

Es sind die inneren Erwartungen.

Die Vorstellungen davon, wie man sein sollte.
Die Vergleiche mit anderen.
Die Angst, nicht zu genügen.
Der Wunsch, den eigenen Wert durch Leistung, Anerkennung oder Perfektion beweisen zu müssen.

Die nackte Wahrheit

Ich kann das nicht für meine Trainees ändern, ich kann nur erkennen. Denn die Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu einer positiven Veränderung. Wir machen uns nämlich unser Wohlbefinden selbst. Das kennt jeder: gesund essen, gibt uns ein gutes Gefühl. Mit den Erwartungen, die wir an uns selbst haben, ist es genau das selbe.

Du brauchst dich auch nicht stundenlang hinzusetzen, oder teure Therapeuten aufsuchen. Sehr oft helfen schon ein paar Minuten am Tag, um an deinem eigenen Druck zu arbeiten.

Erkenntnis ist der erste Schritt zu mehr Selbstwert im Leben. Wenn du erkennst, dass deine eigenen Erwartungen an dich, nichts mehr mit deinem ICH zu tun haben, dann beginnt die Heilung. 

 

Buchcover 10 Minuten zum Glück

Es braucht keine stundenlange Meditation, um dem Druck, den wir uns selbst machen, zu entfliehen. Versuch´s mal für 10 Minuten!

 

Viele Menschen tragen unbewusst einen ständigen inneren Antreiber in sich. Einen Kritiker, der niemals zufrieden ist. Einen Maßstab, der immer ein Stück zu hoch hängt.

Und genau dort beginnt Veränderung.

Nicht indem wir noch mehr leisten.
Nicht indem wir uns noch weiter optimieren.
Sondern indem wir lernen, uns selbst wieder zuzuhören.

Wer bin ich wirklich – jenseits der Erwartungen anderer?

Was ist mir wichtig?

Wie möchte ich mein Leben gestalten?

Diese Fragen sind oft einfacher gestellt als beantwortet. Doch sie führen uns zurück zu dem Ort, an dem echte mentale Stärke entsteht.

Denn mentale Stärke bedeutet nicht, immer stark zu sein.

Sie bedeutet, sich selbst ehrlich zu begegnen.

Die eigenen Grenzen zu respektieren.
Die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Und den Mut zu entwickeln, den eigenen Weg zu gehen – auch wenn er nicht den Erwartungen anderer entspricht.

Wenn ich auf all die Gespräche der letzten Jahre zurückblicke, dann ist das vielleicht die wertvollste Erkenntnis:

Frieden entsteht nicht, wenn wir endlich perfekt werden. Frieden entsteht, wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.

Vielleicht ist genau das die Einladung, die ich heute mit euch teilen möchte.

Weniger Druck.
Weniger Vergleich.
Weniger Selbstkritik.

Und dafür etwas mehr Vertrauen in die Person, die ihr bereits seid.

Denn oft liegt die größte Veränderung nicht darin, jemand anderes zu werden – sondern endlich bei sich selbst anzukommen.

Deine Andrea Waldl, für mehr Tipps für ein glückliches Leben folge mir auf Social Media!